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Brandaktuelle Information zur Änderung der Heilmittelrichtlinie

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,

am 5. Juli 2016 habe ich an das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) eine Mail geschickt, die auf Seite 14 der aktuellen Ausgabe von „LYMPHE & Gesundheit“ (http://www.lymphe-und-gesundheit.de/downloads/Lymphe_und_Gesundheit_03-2016.pdf) veröffentlicht wurde. Damit wollte ich verhindern, dass das BMG die ihm vom Gemeinsamen Bundesauschuss (G-BA) vorgelegte Änderung der Heilmittel-Richtlinie (HeilM-RL) genehmigt, die für viele Tausend Lymphödem-Patienten katastrophale Folgen hätte. Doch in rekordverdächtiger Schnelligkeit hat das BMG die Genehmigung erteilt.

Nach zwei Monaten erhielt ich per Post die Antwort des BMG (Antwort öffnen). Diese „Antwort“ ist eine blanke Verhöhnung: Nur zusammengeklebte Textbausteine ohne jeglichen Bezug auf den Inhalt meines Schreibens an das BMG. Der facto kommt sie der offiziellen Billigung einer vorsätzlichen Körperverletzung gleich!

Am 30. August 2016 habe ich beim Deutschen Bundestag eine Petition eingereicht (Petition öffnen). Am 7. September 2016 schrieb mir der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags, dass die Petition nicht veröffentlich wird. Begründung: „denn der Leistungsanspruch gesetzlich Krankenversicherter auf bestimmte Heil- und Hilfsmittel wird nicht im Einzelnen im Gesetzt geregelt, sondern wird im Rahmen des Selbstverwaltungsprinzips von dem Gemeinsamen Bundesauschuss (G-BA) in verbindlichen Richtlinien (hier: Heilmittel-Richtlinie) näher konkretisiert.“

Um zu retten, was zu retten ist, schrieb ich am 15. September 2016 an das BMG folgendes Schreiben: (Schreiben öffnen). Ich werde Sie auf dieser Webseite zeitnah auf dem Laufenden halten.

Bis dahin liebe Grüße und alles Gute

rainer h. kraus
Schatzmeister
Mitgliederbetreuer
Öffentlichkeitsarbeiter

Die Lymphe, das ist das Allerfeinste, Intimste
und Zarteste in dem ganzen Körperbetrieb...

Thomas Mann „Zauberberg"

Herzlich willkommen beim Lymphverein!

Unser voller Name lautet „Verein zur Förderung der Lymphoedemtherapie e.V.". Und dieser Name ist Programm.

Wissen Sie, was „Lymphe“ bedeutet… was „Lymphödem“? Nicht so genau? Dann sind Sie in bester Gesellschaft! Denn auch einem Großteil der Ärzte und Mitarbeiter der Krankenkassen geht es in diesem Punkt nicht anders als Ihnen.

Und aus diesem Grund müssen in unserem Land viele, viele tausend Menschen mit Lymphödemen, Lipödemen und verwandten Erkrankungen über Jahre hinweg schlimmes Leid ertragen, das eigentlich vermieden werden könnte.

Damit das nicht so bleibt, wurde 1999 unser Verein gegründet. Inzwischen zählen wir fast 600 Mitglieder und bis heute haben wir die Kosten für ambulante und stationäre Behandlungen von mehr als 350 Betroffenen aus Deutschland, Spanien, der Türkei, Tschechien, Russland, Georgien, Indien und anderen Ländern ganz oder teilweise übernommen.

Doch da wir uns damit nicht zufrieden geben wollen, planen und tun wir vieles. Helfen Sie uns dabei und werden Sie Mitglied des „Lymphvereins“. Mit einem jährlichen Mitgliedsbeitrag von nur 20 € können wir umso mehr bewegen, je mehr Mitglieder der „Lymphverein“ hat. Fassen Sie sich ein Herz! Denn: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.

Eine Mitgliedschaft lohnt sich in jedem Fall für Sie. Denn als Mitglied des „Lymphvereins“ erhalten Sie die Zeitschrift „LYMPHE & Gesundheit" regelmäßig kostenlos frei Haus.

Schematische Darstellung
des Lympgefäßsystems

Bildquelle:
PGM
Pharmauzeutische Gesellschaft
München

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